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Landschaft in Walkersbrunn/Kasberg renaturiert

Landschaft in Walkersbrunn/Kasberg renaturiert

Walkersbrunn/Kasberg

Mit dem Bau der oberirdischen Stark-Stromleitung Ermreuth-Walkersbrunn-Kasberg wurden Walkersbrunn und Kasberg 1920 elektrifiziert. Um 1950 wurden die hölzernen Masten dieser Leitung durch moderne und höhere Betonmasten ersetzt. Seit 2009 erfolgt der Stromtransport von der Trafostation Walkersbrunn zum Stromumsetzer Kasberg über ein Erdkabel. Gleichzeitig wurde mit dem Rückbau der alten oberirdischen Hochspannungsleitung Walkersbrunn-Kasberg begonnen.



Mit dem Fällen des letzten Betonmastes auf dem „Wiesenfleck“ Ende August 2011 und dem Abtransport der Reste ist die Rückbaumaßnahme abgeschlossen. Blickt man nun von alten „Kasberger Linde“ in Richtung Süden auf den Hetzles bzw. von der „Hohen Schwärz“ auf den Ort Walkersbrunn, ist festzustellen, dass durch die Entfernung der alten Hochspannungsleitung und damit der Renaturierung das Landschaftsbild ungemein gewonnen hat.



Jetzt richtet sich insbesondere im Walkersbrunner Ortsteil „Oberdorf“ die Hoffnung darauf, dass es im Zuge der seit April in Walkersbrunn durchgeführten Kanal- und Wasserbaumaßnahmen nunmehr darauf, dass die geplante innerörtliche Erdverkabelung durch Abbau der oberirdischen Stromversorgung des alten Wohn- und Scheunenbestandes zügig voran kommt. Die alte oberirdische Stromversorgung der Gebäude erweist sich beim Aufbau und der Dachflächennutzung moderner Solaranlagen als recht hinderlich.

Jörg-Dietrich Schmidt


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