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Weihnachtsschiessen 2017

Walkersbrunner Luftgewehr-Schützen feiern Jahresabschluss
Spender gewinnt Schützenkette

Walkersbrunn. Spannend ging es beim diesjährigen Weihnachtsschießen der Walkersbrunner Schützengruppe im Schützenhaus Rüsselbach zu. Jörg Schmidt hatte eine Schützenkette spendiert, mit Medaillen als Anhänger beteiligten sich Anni Trautner, Michaela Lampret und Alois Schaffer.

Mit einem Glücksschuss sollte der Schützenkönig ermittelt werden. Mit 16 Startern waren nahezu alle Schützenmitglieder dabei. Beim Schießen nach dem k.o. Modus, d.h. immer 2 Schützen gegeneinander, schieden die vermeintlichen Favoriten vorzeitig aus. So blieben beim Finale Hans Igel und Jörg Schmidt übrig. Mit einem 379 Teiler konnte sich Schmidt letztlich durchsetzen. Zum Gewinn meinte er ganz trocken: „Ich habs zwar spendiert, ich wollts aber net gwinna“.
Schiesswart Heiner Trautner, assistiert von Stellvertreter Georg Escherich überreichten die Schützenkette und wünschten weiterhin „Gut Schuss“. Der Schiesswart bedankte sich beim Rüsselbacher Vorstand Herbert Gebhardt und seinen Mitarbeitern für die gute Zusammenarbeit mit einem Präsent.
Mitgebrachte Selbst gebackene Plätzchen und Glühwein trugen zur guten Stimmung bei.

Nach der Weihnachtspause starten die Schützen am 25. Januar das Schützenjahr 2018.

Schiesswart Heiner Trautner mit dem Schützenketten-Gewinner Jörg Schmidt

Allen ein gesundes Neues Jahr

Georg Escherich


Weihnachtskonzert des GV 1902 Walkersbrunn

Ausnahmsweise am 3. Advent fand heuer das traditionelle Weihnachtskonzert des Gesangvereins Walkersbrunn statt. Trotz der vielen Veranstaltungen an diesem Tag aufgrund der kurzen Adventszeit war die Kirche gut besucht.

Anita Seitz begrüßte die Zuhörer und stelle fest, dass das Konzert seit 1989 das fünfte Mal vorverlegt werden musste. Ein amüsantes Zwiegespräch ergab sich, als Anita bekannt gab, dass die diesjährigen Spenden für die Sanierung der Walkersbrunner Orgel, die nicht mehr die Jüngste ist, bestimmt sind. Von der Orgelempore ertönte die Stimme des Orgelspielers Albrecht Blümlein: „Auch der Organist ist nicht mehr der Jüngste …..“

Die musikalische Begrüßung erfolgte durch das Bläserquartett „“R“Ohrfrei“ - bestehend aus Christine Harris an der Bassposaune, Nadine Häfner und Christoph Müller an den Posaunen für zweite und dritte Stimme und Armin Häfner am Flügelhorn - mit einem Moderato von Giovanni Battista Pergolesi. Die Musiker hatten sich extra für dieses Konzert zusammen-
gefunden und erfreuten noch mit einem „Marsch in g-moll“ von Thomas Riegler, „Gott meint es gut“ aus dem Musical Joseph und weihnachtlichen Posaunengrüßen von Erhard Uhlig.


Ein gelungener Kontrast zu den Bläsern bildete die Veeh-Harfengruppe Kirchrüsselbach.
Die jüngste Spielerin ist Schülerin, die älteste geht an die 80 Jahre. Veeh-Harfen (oder auch Tischharfen) können ohne großes Notenlernen gespielt werden und verbinden die Generationen musikalisch. Lieblich erklangen die Weisen „Wir sagen euch an den lieben Advent“ nach einer Weise von Heinrich Rohr, „Seht die gute Zeit ist nah“ von Richard Rudolf Klein und „Es wird scho glei dumpa“ und der „Andachtsjodler“ nach Alpenländischen Weisen. Einen imposanten Abschluss bildet das „Adeste fideles“ aus dem 18. Jahrhundert.

Sehr zu seiner Freude konnte Albrecht Blümlein endlich Bachs „Wachet auf ruft uns die Stimme“ mit einem Blechbläser (Armin Häfner mit seinem Flügelhorn) erschallen lassen. Er begleitet auch die Gemeinde bei ihren Liedern und ließ noch zwei Bachsätze „Jesu meine Freude“ und „Adagio aus Toccata C-Dur“ erklingen.

In seiner Andacht interpretierte Pfarrer Dr. Malte Lippmann die beiden Lieder „Tochter Zion“ und „Brich an, du schönes Morgenlicht“. Tochter Zion ist Jerusalem, das sich darauf freut, dass der Davidssohn und Friedefürst endlich kommt. Das schwache Knäblein Jesus wird als süßer Bräutigam willkommen geheißen und als König alles Ehren, der die Welt bezwungen hat, gepriesen.

Der gemischte Chor unter der Leitung von Hans Oskar Kawelke begrüßte den Nachmittag „Mit Schall von Zungen“ (Christian Lahusen) und „Gloria, Gott in der Höh‘ (aus Österreich). Leise ließen die Sängerinnen und Sänger das Konzert ausklingen mit „Lieb Nachtigall wach auf“ aus dem Bamberger Gesangbuch 1670 und dem polnischen Weihnachtslied „Luleise Gottessohn“.

Nach Schlusswort und Segen von Pfarrer Malte Lippmann ging eine gelungene Veranstaltung zu Ende.

Andrea Kawelke


Adventsfahrt nach Regensburg

Die Soldatenkameradschaft Walkersbrunn lud alle Einwohner von Walkersbrunn u. Umgebung ein zu einer Bus-Tagesfahrt. Der Bus mit der Aufschrift Wandervogel holte uns pünktlich um 9 Uhr ab und machte zunächst einen Stopp bei der Pralinenfabrik Seidl in Laaber zu einem süßen Zwischenstopp.

Beim Erlebniseinkauf konnte man einen lebensgroßen Elefanten oder einen sprechenden Kakaobaum bewundern.  
In Regensburg angekommen, ließ uns unser Busfahrer in Altstadtnähe aussteigen und meinte, wenn ihr Richtung Dom geht, seid ihr richtig.

So blieb reichlich Zeit über die berühmte Steinerne Brücke zu gehen, durch die festlich geschmückten Gassen zu bummeln, die Adventsmärkte zu besuchen und natürlich auch Regensburger Spezialitäten zu probieren.
Um 18 Uhr traten wir die Heimfahrt an und der Wandervogel-Bus brachte uns wohlbehalten zurück.



Georg Escherich



Jugendfeuerwehr geht in Weihnachtspause

Mit dem Wissenstest 2017 verabschiedet sich die Jugendfeuerwehrfür dieses Jahr in die Winterpause.
Am Samstag 09.12. legten in Walkersbrunn die Jugendlichen aus Gräfenberg, Sollenberg und Walkersbrunn den jährlichen Wissenstest ab.
Nach einem sehr ereignisreichen, erfolgreichen und spassigen Jahr erholen wir uns nun einige Zeit um in 2018 wieder voll durchzustarten.



"Englische Woche" bei der Feuerwehr

28./29.Oktober Gemeinsame BF-Übung mit Ermreuth
Ende Oktober organisierten die Jugendwarte zum ersten Mal eine eigene BF- (Berufsfeuerwehr) Übung in Walkersbrunn. Jedoch alleine ist das nicht so spannend, darum holten sie sich Verstärkung aus Ermreuth.




Somit fanden sich am Samstag Nachmittag 19 Jugendliche ein um zusammen einen 16-stündigen Bereitschaftdienst zu absolvieren. Die Schicht ging bis Sonntag Morgen und die jungen Floriansjünger hatten in dieser Zeit mehrere Einsätze zu bewältigen.
Ein Einsatz zB lautete : verunfallter PKW am Wendehammer Ermreuth – um hier den Brandschutz zu gewähren musste eine lange Schlauchleitung verlegt werden, was bedingt duch die Baustelle in Ermreuth schon eine Herausforderung war. Nach einer kurzen Pause folgten noch Einsätze wie
„Vermisste Person“, „Alarm Brandmeldeanlage“, „Rauchentwicklung und verletzte Personen“. Alle Einsätze wurden geordnet, ordentlich und schon recht professionell abgearbeitet. Die Jugendlichen besetzten auch die Posten der Einsatzleitung, sowie der Gruppenführer selbst. Natürlich standen den jungen Führungskräften erfahrene Feuerwehrleute zur Seite.
Dies war die erste gemeinsame Übung der Wehren Ermreuth und Walkersbrunn. Die Zusammenarbeit verlief absolut problemlos, die Gruppen arbeiteten super im Team und es war trotz der vielen Einsätze eine tolle Schicht mit zwar wenig Schlaf aber dafür mit viel Gelächter und Spaß.
Die allgemeine Meinung am Sonntag bei Dienstende war: „unbedingt wiederholungsbedürftig“
Ein herzliches Dankeschön an die Jugendwarte und die Helfer. Ohne diese könnte man solche Aktionen niemals durchführen.

Iris Trautner

01.11.2017 Jugendauflug ins Kino

04.11.2017 Vom Wohnungsbrand zum Verkehrsunfall
Am Samstag, den 04.11.2017 fand für die Fachgruppe „Atemschutz“ eine Einsatzübung in Walkersbrunn statt. Die Feuerwehr Walkersbrunn hatte im Ortskern von Walkersbrunn einen Wohnungsbrand simuliert. Dabei konnten mit mehreren Atemschutztrupps mehrere Personen unter schweren Atemschutz gerettet werden. Zeitgleich stellte die Feuerwehr Walkersbrunn die Wasserversorgung sicher, hat die Verkehrsregelung übernommen und ein Außenangriff gestartet.
Während der Aufräumarbeiten wurde durch eine Feuerwehrlerin ein Verkehrsunfall am Ortsende von Walkersbrunn gemeldet. In kürzester Zeit machten sich die ehrenamtlichen Brandschützerinnen und Brandschützer auf den Weg zur gemeldeten Unfallstelle. Auch hierbei handelte es sich um eine realistisch nachgestellte Übung.



Ein Pkw war mit einen Motorrad kollidiert. Eine Person saß noch im PKW, die zwei Personen, welche auf dem Motorrad fuhren, lagen regungslos auf der Straße. Bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes konnten die 3 Verletzten fachmännisch erstversorgt werden. Desweiteren wurde ein dreifacher Brandschutz sichergestellt, die Unfallstelle großräumig abgesichert und ausgeleuchtet. Das Fahrzeug konnte mit den zur Verfügung stehenden Möglichkeiten der Feuerwehren unterbaut werden und mittels Glasmanagement gelang ein Erstzugang ins Fahrzeug. Ebenfalls wurde nach der Übung das Sichern eines umgekippten PKWs mit den Möglichkeiten einer Feuerwehr ohne THL Satz geübt.


Vielen herzlichen Dank an alle ehrenamtlichen Brandschützerinnen und Brandschützern für die geleistete Arbeit, sowie der Feuerwehr Walkersbrunn und dem ASB Gräfenberg für die reibungslos funktionierende und sehr gute Zusammenarbeit.

Iris Trautner

Adventsfahrt nach Regensburg


Neues von der Feuerwehr

Am 6 und 7 Oktober absolvierte eine Staffel (6 Kameraden) unserer Wehr ein THL- Modul mit den Wehren aus Gaiganz und Niedermirsberg. In diesem Modul wurde die technische Hilfe für TSF-Feuerwehren vermittelt. Was wir also mit unserem Auto, mit unserer Ausrüstung, beim Eintreffen am Unfallort alles schon vorbereiten können. Das richtige Erkunden, die Strassensicherung, das Sichern und Stabilisieren eines verunfallten Pkws waren nur einige Themen welche in Theorie und Praxis geschult wurden.


Gleichzeitig lief in den vergangenen zwei Wochen ein Erste Hilfe Kurs in welchem sich unsere Aktiven weiterbildeten um fit für den Ernstfall zu sein. Herzlichen Dank dem ASB Gräfenberg für den interessanten und lehrreichen Kurs.