Hohe Auszeichnung für Wilhelm Trautner

Hohe Auszeichnung für Wilhelm Trautner

Walkersbrunn/Regensberg. Der stellvertretende Bezirksvorsitzende des Bayrischen Soldatenbundes des Landkreises Forchheim, Wolfgang Schmitt aus Hetzles, verlieh Wilhelm Trautner aus Walkersbrunn zum 90. Geburtstag in Regensberg das große Verdienstkreuz am Band. Mit dieser, einer der höchsten Auszeichnungen des Bayrischen Soldatenbundes von 1874, werden – wie die Presse berichtete, Trautners jahrzehntelange Leistungen für die Soldatenkameradschaft Walkersbrunn und Umgebung (SKW) und sein bis heute anhaltendes, ehrenamtliche Wirken für die kulturellen Werte in Walkersbrunn, Gräfenberg und im Landkreis Forchheim, insbesondere bei der Jugendförderung, gewürdigt.

Der Weltkrieg II-Panzerfahrer Wilhelm Trautner (rechts im Bild) war 1953 – nach Entlassung aus britischer Kriegsgefangenschaft- Hauptinitiator für die Wiederbegründung des „Krieger- und Soldatenvereins Walkersbrunn und Umgebung“ und deren langjähriger Vorsitzender.

Der Sprecher des Vorstandes der SKW, Jörg-Dietrich Schmidt, sagte, das jetzt älteste Mitglied der SKW, Wilhelm Trautner, habe -über die materielle und immaterielle Förderung der tradierten Ortsvereine in Walkersbrunn, Gräfenberg und im Landkreis Forchheim- auch einen wichtigen Friedensbeitrag geleistet, wie es die Satzung der SKW fordere: „ Die örtliche und regionale Integration der Kriegsvertriebenen und -geschädigten sowie die ihrer Abkömmlinge war und ist – wegen deren jahrzehntelange Einbeziehung in die so unterstützten Ortsvereine – ungemein friedensstiftend und damit für viele Menschen der Region sehr anregend und kulturell weiterführend.

Deshalb konnte Walkersbrunn, Gräfenberg und der Landkreis Forchheim auch für viele Einheimische und „Heimatvertriebene“ –nach dem Kriegsende- zur gemeinsamen, liebenswerten Heimat werden. Ohne das ehrenamtliche Wirken geförderter und funktionierender Ortsvereine wäre dies so nicht zu erreichen gewesen.

Jörg-Dietrich Schmidt
Autor
Jörg-Dietrich Schmidt
Walkersbrunn